Alumna des Monats, Nadine Rosenzopf – unser Interview

Was hat Sie motiviert den Master an der Privatuniversität Schloss Seeburg in Seekirchen/Wien zu studieren?

Schon während meiner Medienausbildung an der HTL Salzburg hat mich die Sportwelt fasziniert. Richtig konkret wurde es dann durch meine Arbeit für eine Filmproduktion beim EC Red Bull Salzburg. Da ich nicht nur die technische Medienproduktion verantworten, sondern die Fäden im Hintergrund ziehen wollte, habe ich mich mit dem dortigen Eventmanager über seinen Werdegang unterhalten. Er hat mir den Zweig Sport- und Eventmanagement an der Privatuni Schloss Seeburg empfohlen. Nach ein wenig Recherche war mir sofort klar: Genau das ist der Weg, den ich gehen will.

Welche Kompetenzen, die Sie im Studium entwickelt haben, können Sie wie in Ihrem beruflichen Alltag einbringen? Zu welchen Gelegenheiten fällt Ihnen auf, dass Sie gezielt die Inhalte Ihres Studiums in Ihre berufliche Tätigkeit einbringen?

Im Studium habe ich vor allem gelernt, wie Arbeitsrechte funktionieren, wie Unternehmen wirtschaftlich aufgebaut sind und welche Kosten und Einnahmen hinter Mitarbeitern und Prozessen stehen. Besonders spannend war für mich der Einblick in den Human-Resource-Bereich, der mir neue Perspektiven auf verschiedene Berufswege eröffnete und mir Tipps gab, was Kunden und Arbeitgeber von einem perfekten Mitarbeiter erwarten. So habe ich ein klares Gespür dafür entwickelt, wie ich mich im beruflichen Umfeld verhalten und positionieren kann – gleichzeitig haben mich die vielen Präsentationsformate im Studium spürbar selbstbewusster gemacht.

Welche konkreten Vorteile haben Sie aus dem semi-virtuellen Studienkonzept gezogen?

Der größte Vorteil war definitiv die zeitliche Flexibilität. Das semi-virtuelle Konzept hat es mir ermöglicht, meinen Alltag nach meinem eigenen Zeitplan zu richten und mich so schon während des Studiums in der Arbeitswelt auszutesten. Ich konnte früh wertvolle Berufserfahrung sammeln, ohne Abstriche bei meiner Ausbildung machen zu müssen.

Welchen Tipp können Sie spontan aktuell noch Studierenden für einen erfolgreichen Karrierestart geben?

Das semi-virtuelle Konzept lässt einem viel Freiheit, wie viel Zeit und Energie man investiert. Mein Tipp ist aber: Geht in den aktiven Austausch und arbeitet wirklich mit. Erst durch diese Eigeninitiative öffnen sich die entscheidenden Türen und man nimmt wertvolle Inhalte mit, die einen später beruflich richtig weit bringen. Wer nur das Minimum macht, verpasst am Ende die besten Chancen.

Zum Abschluss: Wofür waren Sie während Ihres Studiums besonders dankbar?

Während meines Studiums war ich besonders dankbar für die vielen persönlichen und internationalen Erfahrungen. Durch Kurzmobilitäten an Partneruniversitäten in Europa konnte ich neue Kulturen kennenlernen, meine Sprachkenntnisse verbessern und lernen, noch offener auf Menschen zuzugehen. Gleichzeitig haben mir die kleinen Gruppengrößen ermöglicht, eng mit Dozenten zusammenzuarbeiten und mich in externe Forschungsprojekte einzubringen.

In einer großen Univeristät mit stärker standardisierten Abläufen, sehr vielen Studierenden und wenig persönlichem Austausch wären solche individuellen Erfahrungen kaum möglich gewesen.