7 Fragen. 7 Antworten. – Mag. Corina Korner

Bitte stellen Sie sich kurz vor. Was prägt Ihre berufliche Laufbahn?
Mein Name ist Corina Korner und sowohl meine berufliche als auch meine ehrenamtliche Laufbahn ist geprägt vom organisierten Sport. Aktuell bin ich Generalsekretärin im Österreichischen Judoverband.

Wie schaut eine typische Arbeitswoche bei Ihnen aus?
Mein Hauptberuf ist im Österreichischen Judoverband, hier gebe ich mein Bestes, um alle Bereiche des Verbandes am Laufen zu halten. Neben dem Leistungssport gibt es eine Vielzahl an weiteren wichtigen Feldern, um den Judosport in Österreich voranzubringen. Ich arbeite viel mit unserem Medien- und Marketingteam zusammen, organisiere Veranstaltungen und betreue die Anliegen unserer Vereine. Auch das Thema Förderungen und Budget ist wesentlich für die erfolgreiche Arbeit im Verband. In einer typischen Arbeitswoche bin ich in ständigem Austausch mit diversen Partner*innen, habe unterschiedliche Meetings und bin vielleicht am Wochenende bei einer unserer Veranstaltungen.

Welche Themen erachten Sie für besonders wichtig? Warum?
Besonders spannend ist im Sportbereich, vor allem natürlich in den Sportorganisationen, das Zusammenspiel von Ehrenamtlichem und Hauptamtlichem. Hier gibt es unterschiedliche Bedürfnisse und es ist wichtig, dass die Rollen klar verteilt sind. Generell denke ich, dass es für Sportverbände wesentlich ist, aktuelle Themen aufzugreifen und eigene Ideen zu entwickeln. Es genügt nicht nur zu verwalten – wesentlich ist es zum Beispiel, gesellschaftspolitische Themen, Digitalisierung, Sponsor-Kooperationen und vieles mehr mitzudenken.

Was schätzen Sie besonders an der Privatuniversität Schloss Seeburg?
Ich schätze besonders den Austausch mit den Studierenden. Mein Ziel ist es, dass die Studierenden erkennen, dass der organisierte Sport in Österreich ein spannendes Feld ist und viel Potential für neue Ideen hat. Und diese neuen Ideen bekomme auch ich, wenn ich im Austausch mit den Studierenden bin und ihre Sichtweise auf die Themen sehe.

Wie würden Sie die Atmosphäre an der Uni in drei Worten beschreiben?
professionell – kommunikativ – persönlich

Welche Tipps möchten Sie unseren Studierenden auf den Weg mitgeben?
Bildet euch eure eigene Meinung zu den Themen, die ihr im Studium kennenlernt. Fragt nach, geht in Diskussion, seid offen und nehmt möglichst viel für eure Zukunft mit.

Wenn Sie noch einmal Student*in wären, was würden Sie anders bzw. was würden Sie gleich machen?
Ich würde mich persönlich viel mehr einbringen und nicht nur „auswendig“ lernen. Ich würde wieder ein Studium wählen, bei dem es viel Praxisbezug gibt.