Experteneinschätzung von Univ.-Prof. Dr. Reinhard Grohs

„Zwei Aspekte sind für eine Marke als Sponsor interessant: Reichweite und Image“, sagt Univ.-Prof. Dr. Reinhard Grohs, Professor für Sportmanagement und Studiengangsleiter für Sport- & Eventmanagement an der Privatuniversität Schloss Seeburg, in einem Statement gegenüber der Tageszeitung Die Presse.

Ein Beispiel dafür, wie schnell sich sowohl Reichweite als auch Image ändern können, ist laut Univ.-Prof. Dr. Reinhard Grohs Novak Djoković, Weltranglistenerster im Tennis. Als ihm aufgrund einer fehlenden Corona-Impfung die Teilnahme an den Australian Open verwehrt wurde, war die Medienresonanz und somit auch die Sponsorenreichweite sehr hoch, jedoch hatte sich die Zielgruppe der Sympathisant*innen stark verändert. Wird Djoković von weiteren großen Turnieren ausgeschlossen, sinkt seine Reichweite stark. Das ist für den Tennisspieler ein Problem in Bezug auf seine Sponsoren, da bestimmte Reichweiten als Ziele in den meisten Sponsoringverträgen vorgegeben sind. Als Konsequenz sieht Univ.-Prof. Dr. Reinhard Grohs geringere Sponsorzahlungen für den Spitzensportler.

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