Univ.-Prof. Dr. Florian Kutzner mit seiner Expertise beim verbraucherpolitischen Kongress

Univ.-Prof. Dr. Florian Kutzner, Studiengangsleiter und Professor für Wirtschaftspsychologie an der Privatuniversität Schloss Seeburg, nahm im Dezember des vergangenen Jahres neben Dr. Iris van Eik, Dr. Otmar Lell und Guido Steinke im Rahmen einer Diskussionsrunde am digitalen verbraucherpolitischen Kongress zum Thema „Verbraucherinnen und Verbraucher begleiten: Effektive Informations- und Beratungsarbeit im Wandel“ teil.

Die Beratung im digitalen Raum, diverse datenschutzrechtliche Rahmenbedingungen, pandemiebedingte Veränderungen und die Erreichung von Zielgruppen sind nur einige der besprochenen Aspekte. Gerade die zielgerichtete Ansprache und Erreichung von Zielgruppen hängt laut Univ.-Prof. Dr. Florian Kutzner unter anderem von der gewählten Sprache und den richtigen Kanälen ab. Gerade der digitale Raum bietet eine neue und äußerst effektive Möglichkeit der Zielgruppenerreichung. Obwohl digitale Plattformen auch kritisch betrachtet werden müssen, sind das die Kanäle mit der höchsten Aktivität. Sie eignen sich demnach als idealer Touchpoint, um Verbraucher*innen zielgerichtet und mit einer hohen Effektivität zu erreichen.

Automatisch eingeblendete, unabhängige Verbraucher*inneninformationen oder -schutzlabel bei bezahlten Anzeigen lassen sich Univ.-Prof. Dr. Florian Kutzner zufolge nur schwierig umsetzen. Das liegt zum Einen daran, dass selbst Wissenschaftler*innen, angewiesen auf „Reverse Engineering“, wenig über die Algorithmen der digitalen Plattformen wissen. Andererseits geben Unternehmen hierzu kaum Auskünfte. Eine regulatorische Lösung, die nach Univ.-Prof. Dr. Florian Kutzner den größten Effekt erzielen würde, wäre eine gesetzliche verpflichtende Zusatzinformation, die besonders jenen Verbraucher*innen angezeigt wird, die davon profitieren.

Sie interessieren sich für Themen des Verbraucher*innenschutzes und weiterführende mögliche Lösungsansätze? Hier finden Sie die vollständige Diskussionsrunde!