Gefragte Expertise

Professor*innen der Privatuniversität Schloss Seeburg sind immer wieder gefragte Expert*innen für Medien, insbesondere im deutschsprachigen Raum. Mit der Expertise in ihren jeweiligen Fachgebieten stehen Sie Redakteur*innen und Journalist*innen in Print-, Online- und TV-Medien zu aktuellen Themen Rede und Antwort.

Eine kleine Auswahl aus Veröffentlichungen der vergangenen Monate:

Nudging für Nachhaltigkeit

Im Magazin Zeit für Unternehmer (Ausgabe 2, Juni 2021) thematisieren die Autoren Jonas Gerding und Jakob von Lindern im Artikel „Verdammte Hacke, ich pflanze jetzt was“ das Thema Nudging in Bezug auf Nachhaltigkeit und deren Umsetzung im Unternehmenskontext. Unter Nudging (deutsch: Stupsen) versteht man in der Verhaltensökonomie die Beeinflussung menschlichen Verhaltens ohne Gebote und Verbote sowie ökonomische Anreize.

Univ.-Prof. Dr. Florian Kutzner, Professor für Wirtschaftspsychologie und Studiengangsleiter für Wirtschaftspsychologie an der Privatuniversität Schloss Seeburg, wird in der Veröffentlichung mit den Worten zitiert: „Solange Nachhaltigkeit nicht Teil der Unternehmenskultur ist, bringen vereinzelte Aktionen ohnehin wenig“.  In Bezug auf Nudging sagt der Verhaltensökonom: „Manche Nudges wirken auch unbewusst“ und weiter „Der Nachteil ist, dass ich den Menschen die Möglichkeit nehme, darüber nachzudenken, ob ein gewisses nachhaltiges Verhalten im Einklang mit ihrer Identität und ihren Einstellungen steht“.

Quelle: Zeit für Unternehmer (Ausgabe 2, Juni 2021)

Frauen in Führungspositionen

Das Managermagazin berichtet in der Ausgabe Juli 2021 im Artikel „Die Aufstiegsformel“ über den Karriereweg von Frauen in die Vorstandsebene sowie die Unterschiede von Frauen und Männern in Führungspositionen. Der Artikel der Autorin Eva Buchhorn thematisiert unter anderem, wie Frauen in die Vorstände deutscher Konzerne gelangen und was sie anders als ihre männlichen Rivalen machen.

Eine Studie von Assoc.-Prof. Dr. Theresa Treffers (Associate Professor für Entrepreneurship an der Privatuniversität Schloss Seeburg) gemeinsam mit Prof. Dr. Isabell Welpe (Inhaberin des Lehrstuhls für Betriebswirtschaftslehre – Strategie und Organisation an der Fakultät für Wirtschaftswissenschaften der Technischen Universität München) gibt hierzu Einblicke. Die beiden Wissenschaftlerinnen haben 24 Vorständinnen und Aufsichtsrätinnen aus Dax und MDax zu ihrem Karriereweg interviewt und entsprechende Forschungsliteratur ausgewertet.

Die Forscherin der Privatuniversität Schloss Seeburg wird in dem Artikel folgendermaßen zitiert: „Theresa Treffers fasst eine der zentralen Erkenntnisse der Befragung zusammen, fast alle würden dieselbe Strategie nutzen: „Sie machen sich „blind“ gegenüber Diskriminierung, indem sie so wenig wie möglich darüber nachdenken. Sie blendeten geschlechterbezogene Hürden aus oder deuteten sie um““. Im Interview verrät Theresa Treffers, zu welcher Strategie Topmanagerinnen in einem männlich geprägten Umfeld raten: „Sich anzupassen empfiehlt keine von ihnen: Rollenspiele seien viel zu anstrengend. Man solle lieber seiner Persönlichkeit und den eigenen Werten treu bleiben“.

Quelle: Manager Magazin (Juli 2021)

Finanzierung und Bewertung von Immobilien

In einem Gastkommentar „Immobilienfinanzierung und Liegenschaftsbewertung“ in der Zeitschrift für Immobilienbewertung, Ausgabe September 2021, thematisiert Ass.-Prof. Dr. Markus Gramann, Assistant Professor für Immobilienmanagement und Leiter des Universitätslehrganges MBA in General Management an der Privatuniversität Schloss Seeburg, die unterschiedlichen Wertdefinitionen im Zusammenhang mit Immobilienfinanzierungen. Demnach muss zwischen dem Verkehrswert, dem Marktwert und dem Beleihungswert unterschieden werden. Der Autor zieht in der Veröffentlichung das Resümee: „Bei der Prüfung von hypothekarisch zu besichernden Kreditsicherheiten ist dem Beleihungswert eine hohe Bedeutung beizumessen. Die unterschiedlichen Wertbegriffe spielen dabei eine entscheidende Rolle in punkto Sicherheitenerfordernisse und letztendlich Kreditvergabe“.

Quelle: Zeitschrift für Immobilienbewertung ZLB 2021/29